Frankfurt (Oder) Die Kunstszene Brandenburgs sei reich, aber nicht immer auf den ersten Blick zu entdecken, hatte Matthias Platzeck 2009 als Herausforderung für die in der Mark lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstler zur Verleihung des Brandenburgischen Kunstpreises in Neuhardenberg erklärt. Dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg liegt daran, die „wahren Schönheiten, ganz wie in der Natur, auch in der Kunst zu entdecken“. Und er ist überzeugt vom Anliegen der Maler, Grafiker und Bildhauer, nicht nur „das Liebenswerte ihrer Heimat“ zu gestalten, sondern mit den Mitteln der Kunst auch die Anstrengungen, den Alltag zu bestehen, sichtbar zu machen.
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In Zeiten einer tiefen Krise, die die Fundamente einer Gesellschaft erreicht hat, mag es erlaubt sein, sich einer längst vergessenen Geschichte zu erinnern, die auch für die Gegenwart manche Hinweise bereithält: Im Jahre 1194 ging mit der Stadt Chartres die karolingische Bischofskirche Notre Dame durch eine Blitz- und Brandkatastrophe fast völlig zugrunde. Der große Turm stürzte in sich zusammen, viele sprachen vom Urteil eines zornigen Gottes, der die gierige, oberflächliche Welt strafen wollte.
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Sehr geehrte Ausstellungsbesucher, liebe Kunstliebhaber,
es ist wieder soweit – die Brandenburgischen Künstlerinnen und Künstler haben ihre Arbeiten des letzten Jahres für den Brandenburgischen Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg eingereicht, und wir haben das Vergnügen, eine Auswahl betrachten zu können. Zum fünften Mal erleben wir in Neuhardenberg aktuelle Werke der Malerei, Graphik und Plastik. Ich freue mich darauf und hoffe, dass es Ihnen ebenso geht.
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Wer auf den Urheber dieses Satzes trifft, weiß sofort, dass es dem Cottbuser Maler Matthias Körner nicht um lautstarke Auseinandersetzungen geht. Beredtes Beispiel ist sein Triptychon "Abschied von Lacoma", mit dem er dem brandenburgischen Dorf, das der Braunkohleförderung weichen musste, ein Denkmal setzen wollte: kein flammendes Fanal, eher eine Idylle. Ein Erinnerungszeichen ist auch seine in Neuküstrinchen aufgestellte Bronze-Skulptur für die Oderflut von 1997.
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Potsdam (dpa/bb) - Dem Bildhauer und Maler Wieland Förster ist von der Universität Potsdam für seine künstlerische Arbeit, sein Wirken als Hochschullehrer sowie als DDR-Zeitzeuge die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät verliehen worden. Der Künstler, der am 12. Februar seinen 80. Geburtstag feiert, erhielt die Auszeichnung am Donnerstag bei einer Feier im Senatssaal der Hochschule.
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